Ärzte wollen die Vorteile von e‐Medikation von Beginn an nutzen

Wiener Neudorf – Mit dem heutigen Start der e‐Medikation findet eine bedeutsame Ausbaustufe des österreichweiten ELGA‐Rollouts statt. In Deutschlandsberg, der Einführungsregion für die e‐Medikation, werden heute die ersten Arztpraxis‐Kunden von Innomed und CGM Arztsysteme an ELGA angedockt. Viele Ärzte haben den Nutzen des aktualisierten ELGA‐Systems erkannt und wollen das neue System von Beginn an mitgestalten.

So wie Dr. Helmut Benjamin Huss, Arzt für Allgemeinmedizin in Frauental, der zeitgleich mit dem e‐Medikation‐Start in Österreich seine Innomed‐Praxissoftware aktiv an ELGA anbindet. Bereits 2010 hatte er vorausschauend gestartet, alle relevanten Prozesse und Abwicklungen in seiner Ordination weitgehend computerunterstützt abzuwickeln. Von der Administration über die medizinische Dokumentation bis hin zur Patientenabrechnung steuert und organisiert Österreichs führende Praxissoftware sämtliche Arbeitsschritte aller Ordinationsmitarbeiter professionell und automatisiert.

Im nun umgesetzten Schritt der ELGA e‐Medikation wird es fortan möglich, unsere Verschreibungen für weitere Behandler zentral abzulegen und auf Knopfdruck die bereits vorhandenen Verschreibungen einzusehen. Der unmittelbare Vorteil für den Patienten liegt dabei auf der Hand: Die klassische Frage „Welche Medikamente nehmen sie denn…?“ ist ab sofort hinfällig. Die medizinische Sicherheit für unsere Patienten steigt nachhaltig, da wir sämtliche Medikamente für die Weiterverschreibung in unserer Praxis auf Interaktion prüfen und somit schwere Wechselwirkungen sofort entdecken werden“, so Dr. Huss.

Zur Nutzung der e‐Medikation in Ordinationen wird ein ELGA‐Zusatzmodul benötigt. Die Entwicklung dieser Software wurde von CompuGroup Medical (CGM) in einem speziellen ELGA‐Connector‐Modul konzentriert. Die sogenannte “C‐Box“ folgt dabei dem internationalen IHE‐Standard. Sie beschleunigt den Zugang zur e‐Medikation und führt die gesetzlich vorgeschriebene Protokollierung durch. CGM stellt der Ärzteschaft in Deutschlandsberg die benötige Software für den ELGA‐Einführungszeitraum übrigens kostenfrei zur Verfügung.

„Für unsere Unternehmen ist es enorm wichtig, im Rahmen der ELGA‐Einführung wertvolle Erfahrungen im unmittelbaren Anwendungsbereich zu sammeln. Hier verfügen wir über einen einzigartigen Vorteil: CGM war maßgeblich an der ELGA‐Anbindung der ersten Krankenhäuser in Österreich beteiligt. Die ersten ELGA‐Dokumente überhaupt wurden aus unseren klinischen Softwaresystemen heraus versandt. In der nun so wichtigen e‐Medikation können wir aus unserer Pionierfunktion heraus erneut als Vorreiter agieren. Als Marktführer für EDV-Systeme im ambulanten wie im stationären Bereich lassen wir all unsere Erfahrungen der letzten Monate in die bestehenden EDV‐Systeme unserer Arztkunden einfließen. Ziel ist es, den österreichweiten ELGA‐Rollout so durchzuführen, dass unsere Kunden möglichst wenig Umstellungen auf neue Abläufe haben – gewohnte Abläufe sollen weitgehend gleich bleiben! Wir werden 2017 mit einer guten, schnellen und komfortablen Lösung sicherstellen, dass unsere Anwender in gewohnter Qualität mit unserer Softwarelösung arbeiten können“, verspricht Gerhard Stimac, Geschäftsführer der österreichischen CGM‐Tochterunternehmen Innomed, CGM Arztsysteme und HCS die allesamt in die Entwicklung der C‐Box maßgeblich involviert waren.